Die Lebensmittel- und Verarbeitungsindustrie bildet das Rückgrat der Wirtschaft des Landes und beeinflusst die Agrarmärkte sowie die Nahrungsmittel- und Wirtschaftssicherheit. Investitionen in Lebensmittelaktien werden aufgrund der Marktstabilität auch weiterhin relevant bleiben. Mittlerweile gibt es in der Lebensmittelindustrie viele Unternehmen, die behaupten, regional oder weltweit führend zu sein. Ihre Aktien stellen daher eine Möglichkeit für effektive Investitionen dar.
Gainy legt den Schwerpunkt auf ein günstiges Steuerumfeld, die Durchführung von Verwaltungsverfahren und die Reduzierung bürokratischer Verzögerungen, wenn Unternehmen beschließen, in bestimmten Regionen zu investieren. Auf diese Weise können Anleger den potenziellen Gewinn und die Amortisationszeit ihrer Finanzinvestitionen möglichst genau erkennen.
Dieses Wachstum sei vor allem auf die große Produktvielfalt in Vietnam und die günstigen Exportpreise zurückzuführen, was wiederum auf das günstige Klima und die landwirtschaftliche Ausrichtung der Wirtschaft des Landes zurückzuführen sei.
Der Bericht nennt die Politik der vietnamesischen Regierung als einen weiteren Faktor für die Entwicklung der Lebensmittelindustrie. Im Rahmen der nationalen Entwicklungsstrategie wurde die Lebensmittelindustrie als eine der Schlüsselindustrien für die wirtschaftliche Entwicklung ausgewählt. Diese Politik spiegelt sich in der Gewährung von Einkommensteuerbefreiungen für Unternehmen der Lebensmittel- und Konservenindustrie in Vietnam wider.
Darüber hinaus ist der Abschluss von Freihandelsabkommen wichtig, die Vietnams Importe gefrorener Agrarprodukte stark erhöht haben.
Was die Realität des vietnamesischen Investitionsmarktes betrifft, so halten zahlreiche ausländische Investoren Anteile an den großen Agrarunternehmen des Landes, darunter Unternehmen aus Südkorea, Japan, Singapur, Thailand und den Vereinigten Staaten.
Ein wichtiges Ereignis ist die Umsetzung eines mehrere Millionen Dollar schweren Investitionsprojekts durch das bekannte koreanische Unternehmen „CJ Group“. Im Laufe der Zeit hat das Unternehmen eine Reihe von Fusionen und Übernahmen, Greenfield-Investitionen und Joint Ventures in verschiedenen Sektoren der Lebensmittelindustrie getätigt, darunter Lebensmittelproduktion und -vertrieb sowie Catering.
Gleichzeitig hat sich die Lebensmittelvielfalt und die Entwicklung des Catering-Geschäfts positiv auf andere damit verbundene Sektoren ausgewirkt, beispielsweise auf die Online-Lebensmittellieferung, und so neue attraktive Investitionsbereiche für in- und ausländische Investoren eröffnet.
All dies lässt zweifellos positive Aussichten für Investitionen in vietnamesische Lebensmittelaktien in den kommenden Jahren erwarten.
Digitale Technologien bieten einzigartige Möglichkeiten, die Nahrungsmittelproduktion und den Handel, insbesondere für Kleinbauern, zu verbessern und zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung beizutragen. Tatsächlich besteht die Herausforderung heute darin, Nahrungsmittel von ausreichender Qualität bereitzustellen, um eine wachsende, alternde und migrierende Bevölkerung zu ernähren.
Heute leben 588 Millionen der weltweit 7,7 Milliarden Menschen in extremer Armut, 820 Millionen leiden Hunger und 2,5 Milliarden leiden an irgendeiner Form von Mikronährstoffmangel.
Darüber hinaus wächst die Bevölkerung, altert und wandert in die Städte ab, was Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion und die Nachfrage nach Nahrungsmitteln hat. Dadurch hat sich nicht nur die Funktionsweise der Marktketten geändert, sondern auch die Welt um uns herum verändert, da es zu einer Übernutzung der natürlichen Ressourcen und einer potenziell katastrophalen Bodenerosion kommt und der Klimawandel sich negativ auf die globale Ernährungssicherheit auswirkt.
Darüber hinaus verschärfen Ungleichheit, Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen, darunter Verletzungen des Rechts auf angemessene und sichere Nahrung, die Auswirkungen insbesondere auf Kleinbauern.
Vor diesem Hintergrund sind in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft dringend innovative Lösungen erforderlich, und die Digitalisierung ist ein Ansatzpunkt.
Die Digitalisierung erhöht die Konnektivität von Agrar- und Lebensmittelsystemen und verringert Ineffizienzen, da das Internet Zugang zu technischen Informationen bietet und die Zusammenarbeit und Kommunikation entlang der gesamten Wertschöpfungskette fördert. Big Data bietet Einblicke in Produktivitätsverbesserungen und Entscheidungsfindung durch Echtzeitwarnungen, beispielsweise bei Naturkatastrophen. Der offene Informationsaustausch trägt zudem zu mehr Transparenz und Vertrauen bei Käufern, Produzenten und Investoren bei. Dies macht den Markt zuverlässiger.
Allerdings hinkt die Agrar- und Ernährungswirtschaft bei der Digitalisierung anderen Sektoren hinterher. Ein Grund dafür sind die individuellen Gegebenheiten: Kleine landwirtschaftliche Betriebe sind neuen digitalen Technologien gegenüber generell weniger aufgeschlossen als größere Betriebe. Dennoch spielen Kleinbauern eine entscheidende Rolle, da sie für 80 % der weltweiten Nahrungsmittelproduktion verantwortlich sind.
Risikokapitalfonds investieren in die digitale Revolution in der Landwirtschaft. Konzerne, kleine landwirtschaftliche Betriebe und große Unternehmen werden zu Plattformen für langfristige globale Investitionen.
Die Digitalisierung verbessert die Kommunikation zwischen allen Akteuren im Agrar- und Lebensmittelsystem und reduziert Ineffizienzen und Barrieren auf verschiedene Weise. Landwirte und große Unternehmen können sogar technische Informationen international empfangen und austauschen, wodurch Produktivität, Nachhaltigkeit und Marktzugang verbessert werden.
Veröffentlichungszeit: 26. Juli 2022



